Entwicklung und Finanzen

Entwicklung und Finanzen

Zu den schwankungsunabhängigen und deutlich krisenresistenteren B-Standorten zählen, laut Bericht, Städte in der Größenordnung von Hannover, Bremen oder Essen. Da in den kleineren Standorten hinsichtlich Gewerbeimmobilien nicht die Art bzw. das Ausmaß an "spekulativer Projektentwicklung" existiert, werden an diesen B-Standorten nur solche Projekte vorangetrieben, bei denen das volle Kontingent an Fläche tatsächlich vermietet ist. Zum Vergleich werden in Großstädten Bauvorhaben und Vermietungen bereits bei einer partiellen Vermietung angegangen und umgesetzt, was das Risiko an ungenutztem Leerstand erhöht.Aber auch in dem Bereich der Wohnimmobilien fallen, laut Bericht, die Renditen in den kleineren Städten durchschnittlich höher aus als in den großen Metropolen der Republik. Der Grund für die bessere Einschätzung der Performance bei den B-Standorten wird von den Autoren vor allem in der begrenzten Zahl potentieller Mieter gesehen, die auch für eine geringere Fluktuation bei Wohnimmobilien in kleineren Städten sorgt. Dass diese begrenzte Zahl an Mietern und Interessenten jedoch nicht nur ein Vorteil für eine dauerhaft positive Performance darstellt, und auch das Potential innerhalb der Metropolen für Zuwächse in allen Bereichen deutlich größer ausfällt, erscheint in dem veröffentlichten Bericht eher als kleine Randnotiz. "Fakt ist, dass die Nachfrage nach Büro- und Wohnräumen in den größeren Städten, vor allem auf lange, zukunftsorientierte Sicht definitiv sehr viel höher ausfällt", so Michael Hahn, Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft der Sachwertrendite aus Berlin, einem Produkt, dass mit innovativen Finanzierungsmodellen vor allem auf Wohnimmobilien in Großstädten, und hier vor allem in der Hauptstadt, setzt."Vor allem in punkto Attraktivität können die kleineren Städte mit den großen Metropolen nicht mithalten. Der Lebensstandard ist hier doch um einiges höher und auch der wirtschaftliche Aufschwung zeichnet sich jetzt und auch in Zukunft vor allem in den Ballungszentren ab."Ob man kulturelle und ökonomische Entwicklungen betrachtet, oder auch die individuelle Lebensplanung in den Fokus rückt: die Zentren des Lebens in der Bundesrepublik werden auf Dauer keine Einbußen ihrer Attraktivität zu erwarten haben.men solution plus